AllgemeinWelttag und Jubiläum

Weltkrebstag am 4. Februar 2020

Vor 20 Jahren wurde durch die „Union for International Cancer Control“ der erste Weltkrebstag ausgerufen.

Ziel ist dieses Tages ist es, über Ursachen, Bekämpfung und Vorbeugung der Krankheit zu informieren und das Bewusstsein in der Bevölkerung zu stärken.

Auch heute ist Krebs eine Volkskrankheit in Deutschland. Trotz gestiegener Heilungschancen erkranken jährlich über 500.000 Menschen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO schätzt ein, dass die Hälfte der Erkrankungen durch einen gesunden Lebensstil vermieden werden könnte. Das deutsche Motto des Weltkrebstages lautet auch in diesem Jahr: „Ich bin und ich werde“

Was kann man tun?

Die Heilungschancen für Krebs haben sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten enorm verbessert. Die Zahl der Krebsneuerkrankungen ist statistisch gesehen seit Mitte der Zweitausender Jahre in vielen Fällen stagnierend oder Rückläufig.

Dies hängt unter anderem mit veränderten Lebensgewohnheiten in den Industriestaaten zusammen. Beispiel: Für Lungenkrebserkrankungen des Mannes lässt sich schon seit Mitte der 1980er Jahre ein Rückgang beobachten, was mit der sinkenden Zahl an Rauchern erklärt werden kann. Währenddessen steigt die Zahl der Lungenkrebserkrankungen bei Frauen weiterhin an, da sich Rauchen bei Frauen erst später verbreitet hat.

Generell sinkt das Risiko an Krebs zu erkranken durch eine gesunde Ernährung, ausgewogene Lebensführung und regelmäßige Vorsorge. Generell gilt: Je früher ein bösartiger Tumor erkannt wird, umso größer sind die Chancen auf Heilung.

Was tut die EU?

Das Europäische Jahr 1989 war Jahr der Aufklärung über Krebs. Bis in das Jahr 2000 wollte man in den Mitgliedsstaaten die Krebsrate um 15% senken. Dies gelang leider nicht vollständig, jedoch konnte man einen deutlichen Rückgang beobachten. Zur weitergehenden Bekämpfung der heimtückischen Krankheit wurde im Jahr 2009 ein Europäischer Kodex mit den wichtigsten Verhaltensregeln erarbeitet. Dieser Kodex wird fortlaufend in den Mitgliedsstaaten verbreitet und ständig den aktuellen Erkenntnissen, Forschungen und Trends angepasst. Der Kodex kann bei Interesse über diesen Link nachgelesen werden.

Das EIZ Rostock hat zu den Europäischen Jahren eine Plakatausstellung erarbeitet. Dazu gehört natürlich auch ein Plakat über das Jahr 1989. Hier werden anschaulich wichtige Informationen und Projekte vorgestellt. Die Plakatausstellung zu allen Europäischen Jahren können Besucher noch bis Ende Februar in den Räumen des Hauses Europa in Rostock besichtigen.

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