Die Länder in der Europäischen Union (EU) werden Mitgliedstaaten genannt. Dabei sind nicht alle Länder in Europa Mitglieder der EU, doch es war schon immer das Bestreben alle Länder in Europa zu vereinen. Bereits im Art. 98 des Vertrags, mit dem 1951 die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) gegründet wurde, wurde fest gelegte, dass „jeder europäische Staat“ einen Antrag auf Beitritt stellen könne.

Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU)

Entdecken Sie die Länder der Europäischen Union auf der interaktiven Europakarte. Klicken Sie dazu auf ein Mitgliedsstaat der EU, um mehr über das Land zu erfahren.


Europäische Union

EU-Erweiterung

Es waren nicht immer so viele Länder in der EU, die ersten europäischen Länder, die sich 1951 zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit entschlossen, waren Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande. Im Laufe der Zeit haben sich immer mehr Länder für den Beitritt entschieden. Mit Kroatien, das am 1. Juli 2013 beigetreten ist, zählt die EU heute 28 Mitglieder.

Erweiterung der EU-Mitgliedsaaten
By Kolja21 (Own work) CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Die Erweiterung der Europäischen Union am 1. Mai 2004 war eine einmalige historische Chance und gleichzeitige eine enorme politische Herausforderung. Durch die Aufnahme weiterer 10 mittel- und osteuropäischer Staaten wird ein Beitrag zur dauerhaften Überwindung der Teilung Europas geleistet.

Zum 1. Mai 2004 waren Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern (nach dem Scheitern des Referendums trat nur der griechische Landesteil bei) als Vollmitglieder aufgenommen worden.

Mit der Aufnahme von Rumänien und Bulgarien zum 1. Januar 2007 ist die EU auf 27 Mitgliedstaaten gewachsen und zählt nun rund 490 Millionen Bürgerinnen und Bürger. Kroatien wurde am 1. Juli 2013 das 28. Mitglied der Europäischen Union.

Auf dem Weg zur EU-Mitgliedschaft

Viele Länder in Europa möchten sich der Europäischen Union anschließen und bewerben sich für eine EU-Mitgliedschaft. Bei der Erweiterung wird zwischen Bewerberländern und potenziellen Kandidatenländern unterschieden.

Bewerberländer sind bereits dabei, die EU-Rechtsvorschriften in ihr innerstaatliches Recht umzusetzen bzw. aufzunehmen. Potenzielle Kandidatenländer hingegen erfüllen die Voraussetzungen für eine EU-Mitgliedschaft noch nicht.

Die Türkei ist Beitrittskandidat, mit dem die EU schon Beitrittsverhandlungen aufgenommen hat. Island gilt als weiterer Aufnahmekandidat. Der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien hat die EU-Kommission den Status eines Beitrittslandes verliehen. Weitere potenzielle Bewerber sind Albanien , Bosnien und Herzegowina , Montenegro und Serbien einschließlich des Kosovo.

Bewerberländer für die EU-Mitgliedschaft

  • Republik Mazedonien
  • Island
  • Montenegro
  • Serbien
  • Türkei

Kandidatenländer

  • Albanien
  • Bosnien und Herzegowina
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