Es gibt viele gute Gründe für einen Auslandsaufenthalt: Interesse an anderen Kulturen, sich ehrenamtlich engagieren, seine Sprachkenntnisse verbessern, eine Auszeit nehmen, sich qualifizieren oder einfach nur die Welt entdecken!

Du möchtest für kürzere oder längere Zeit ins Ausland – weißt aber nicht wie und wohin? Als Eurodesk-Partner informieren wir junge Menschen kostenlos und neutral über Möglichkeiten eines Auslandaufenthaltes. Vereinbare einen Gesprächstermin mit Jana Kasten (efd@eiz-rostock.de) oder stöbere auf unserer Seite.
Übrigens: Als anerkannte Entsendeorganisation für den europäischen Freiwilligendienst kannst du dich mit uns ehrenamtlich im europäischen Ausland engagieren!

Raus von zu Haus und auf ins Ausland! Wege für die Abenteurer, für die Naturliebhaber, die Helfer und Entdecker:

Informationen bei einer AuslandsreiseWenn das Fernweh einen packt und die Motivation klar ist, sind weitere Überlegungen zu machen:

  • Wie lange soll mein Abenteuer dauern?
    Nicht jeder ist bereit gleich für ein Jahr die gewohnte Umgebung zu verlassen. Umgekehrt sollten dich natürlich deine Familie und Freunde beim Vorhaben unterstützen. Wer unsicher ist, könnte sich bei einem kurzen Auslandsaufenthalt ausprobieren. Zum Beispiel an einer internationalen Jugendbegegnung teilnehmen oder eine Sprachkurs in den Sommerferien absolvieren.
  • Wohin denn nur?
    Innerhalb der Europäischen Union kann man dank der Reisefreiheit unkompliziert wohnen, studieren, arbeiten und urlauben. Aber nicht in jedes Land auf der Welt kann man so spontan und problemlos reisen. Für einige Staaten braucht man ein Visum, für andere Länder bestehen Sicherheitswarnungen. Auf der Seite des Auswärtigen Amtes kannst du dich über Einreisebestimmungen und Warnungen informieren. Hier findest du auch Kontakte zur Botschaft, Informationen zu Feiertagen und mit welcher Währung bezahlt wird. Das wirft natürlich die nächste Frage auf:
  • Wie soll der Auslandsaufenthalt finanziert werden?
    Für geförderte Freiwilligendienste wie weltwärts, kulturweit, Internationale Jugendfreiwilligendienst und der Europäische Freiwilligendienst gibt es Zuschüsse bzw. Förderung. Kost und Logis gibt es beim WWOOFen und noch etwas Taschengeld wenn du als Au-pair im Ausland arbeiten möchtest.

Weitere Informationen, auch zur Finanzierung, findest du auch auf der Webseite www.rausvonzuhaus.de

  • Was: Während des Schulbesuches im Ausland lebt man bei einer Gastfamilie oder Internat
  • Alter: Mittel- und Oberstufe
  • Voraussetzungen: Schüler_in
  • Dauer: 3 bis 12 Monate
  • Wo: weltweit
  • Kosten: Vermittlungsgebühr, Schulgeld, Taschengeld, Reisekosten, Versicherung, ggf. sind Stipendien und Schüler-Auslands-BAföG möglich.
  • Weitere Infos sowie Finanzierungsmöglichkeiten: www.rausvonzuhaus.de/schueleraustausch
  • Was: Junge Menschen aus verschiedenen Ländern arbeiten gemeinsam an einem Projekt. Im Vordergrund stehen das Kennenlernen und der interkulturelle Austausch.
  • Alter: 12 bis 30 Jahre
  • Voraussetzungen: keine
  • Dauer: 1 bis 3 Wochen
  • Wo: weltweit
  • Kosten: Teilnehmerbetrag, Reisekosten
  • Weitere Infos: www.rausvonzuhaus.de

Unser Tipp: Recherchiere nach Jugendverbände, Sportvereinen und Organisationen in deiner Gegend, ob diese eine Jugendbegegnung anbieten. Auch mit dem EIZ Rostock kannst Du 2016 auf einem Segelschiff junge Leute aus unterschiedlichen Ländern treffen.

  • Was: Arbeit in einer internationalen Gruppe an einem gemeinnützigen Projekt
  • Alter: ab 18 Jahre
  • Voraussetzungen: Grundkenntnisse in der Arbeitssprache, meist Englisch
  • Dauer: 2 bis 4 Wochen
  • Wo: weltweit
  • Kosten: Teilnahmebeitrag, Reisekosten
  • Weitere Infos: www.workcamps.de; www.rausvonzuhaus.de

Unser Tipp: In Mecklenburg-Vorpommern ist die Norddeutsche Jugend im internationalen Gemeinschaftsdienst – NiG ein Anbieter von WorkCamps im sozialen, kulturellen oder ökologischen Bereich.

  • Was: Mitarbeit auf Biobauernhöfen – dafür ist Kost und Logis frei.
  • Alter: ab 18 Jahre
  • Voraussetzungen: Englischkenntnisse, ggf. Kenntnisse in der Landessprache
  • Dauer: nach Vereinbarung mit den Biobauern: einige Tage bis Monate
  • Wo: weltweit
  • Kosten: Mitgliedsbeitrag, Reisekosten, Taschengeld, Versicherung, Visum
  • Weitere Infos: www.wwoofeinternational.org

Unser Tipp: WWOOFen kann man auch gut zu zweit. Rechtzeitiges kümmern sichert ein Biobauernhof im Wunschland. Aber auch für spontane Arbeitslust eignet sich das WWOOFen bestens.

  • Was: Kinderbetreuung in der Gastfamilie + Hilfe bei der täglichen Hausarbeit
  • Alter: 18 bis max. 30 Jahre
  • Voraussetzungen: Grundkenntnisse der Landessprache, Erfahrung in Kinderbetreuung, eventuell Führerschein
  • Dauer: 3 -12 Monate
  • Wo: Europa, Nordamerika, Australien, Neuseeland, Südafrika, USA
  • Kosten: Vermittlungsgebühr, ggf. Visum, Versicherung
  • Weitere Infos: www.rausvonzuhaus.de; www.guetegemeinschaft-aupair.de

Unser Tipp: Organisiere dein Au-pair Jahr mit einer Agentur. Sie unterstützt bei der Suche nach einer passenden Gastfamilie und hilft bei der Bewerbung und Vorbereitung. Sollte es mit der Gastfamilie nicht menscheln, hilft dir die Agentur bei der Suche nach einer anderen Familie.

  • Was: Ehrenamtliches Engagement für eine bestimmte Zeit in einer gemeinnützigen Organisation. Arbeitsfelder sind in sozialen, kulturellen und ökologischen Bereichen.
  • Warum: Erste Arbeitserfahrung sammeln, als Orientierungshilfe für spätere Berufswahl, Anerkennung für Studienplatz, Fremdsprachenkenntnisse verbessern und natürlich neue Freunde finden.
  • Zu beachten: Es gibt gesetzlich geregelte FWD und nicht geregelte FWD. Bei letzteren trägt man alle Kosten selbst.
  • Gesetzlich geregelte Freiwilligendienste: Europäische Freiwilligendienst, Internationale Freiwilligendienst, kulturweit und weltwärts
  • Kindergeld: Wird bei den gesetzlich geregelten Freiwilligendiensten gezahlt.
  • Was noch?: Bei geregelten FWD nimmt man an Seminaren teil und hat einen Ansprechpartner vor Ort.
  • Weitere Infos: www.rausvonzuhaus.de

Unser Tipp: Das EIZ Rostock ist anerkannte Entsendeorganisation für den Europäischen Freiwilligendienst.

  • Was: Mitarbeit bei einer Partnerorganisation in der Auswertigen Kultur- und Bildungspolitik, z.B. im Goethe-Institut oder bei einer deutschen Auslandsschule.
  • Alter: 18 bis 26 Jahre
  • Voraussetzungen: Abitur oder Haupt- oder Realabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung, gute Grundkenntnisse in Englisch und in der Sprache des Ziellands.
  • Dauer: 6 oder 12 Monate
  • Wo: Entwicklungsländer in Afrika, Asien, im Nahen Osten, Staaten in Mittel-, Südost und Osteuropa sowie GUS.
  • Kosten: Unterbringung, Reisekosten, Verpflegung, Sprachkurs, Versicherung, Taschengeld werden bezuschusst.
  • Bewerbung: 2-mal jährlich für eine Ausreise im Folgejahr auf der Webseite von kulturweit
  • Weitere Infos: www.kulturweit.de oder www.rausvonzuhaus.de

Unser Tipp: Rechtzeitig kümmern! Auf der Webseite von kulturweit findet man auch Erfahrungsberichte, die einen Eindruck von möglichen Arbeitsfeldern vermittelt.

  • Was: Arbeit in einem Projekt der Entwicklungszusammenarbeit. Arbeitsfelder sind z.B. in den Bereichen der Bildung, Gesundheit, Landwirtschaft, des Umweltschutzes.
  • Alter: 18 bis 28 Jahre
  • Voraussetzungen: Abitur oder Haupt- oder Realabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung, gute Kenntnisse in der Sprache des Gastlands.
  • Dauer: 6 bis 24 Monate
  • Wo: Entwicklungsländer in Afrika, Asien, Osteuropa und Ozeanien.
  • Kosten: Unterbringung, Reisekosten, Verpflegung, Sprachkurs, Versicherung, Taschengeld werden bezuschusst vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
  • Bewerbung: Direkt bei einer anerkannten Entsendeorganisation. Auf der Webseite von weltwärts sind Adressen von Entsendeorganisationen zu finden
  • Weitere Infos: www.weltwaerts.de oder www.rausvonzuhaus.de

Unser Tipp: Rechtzeitig kümmern! Eine anerkannte Entsendeorganisation in Mecklenburg-Vorpommern ist das DRK Schwerin.

  • Was: Arbeit in einem gemeinnützigen Projekt im sozialen, ökologischen, kulturellen, sportlichen Bereich.
  • Alter: 17 bis 30 Jahre
  • Voraussetzungen: keine Vorkenntnisse nötig
  • Dauer: 2 bis 12 Monate
  • Wo: vorwiegend in Europa
  • Kosten: Unterbringung, Verpflegung, Sprachkurs, Versicherung, Taschengeld werden gefördert vom EU-Programm ERASMUS+, Reisekosten werden bezuschusst.
  • Bewerbung: Direkt bei einer anerkannten Entsendeorganisation. Auf der Webseite des Europäischen Jugendportal / EVS-Database sind Adressen von Entsendeorganisationen zu finden.

Weitere Infos: www.eiz-rostock.de/auf-ins-ausland/europaeische-freiwilligendienst-efd/ oder www.go4europe.de
Unser Tipp: Das EIZ Rostock ist anerkannte Entsendeorganisation für den EFD. Schreibe an efd@eiz-rostock.de und vereinbare ein Gesprächstermin. Auf www.youthreporter.de kannst du Erlebnisse von EFDlern nachlesen

2016 rief die Europäische Union eine neue Initiative ins Leben: Das Europäische Solidaritätskorps, welches jungen Menschen die Möglichkeiten bietet an Freiwilligenprojekten mitzuarbeiten. Die ESK-Projekte sind Solidaritätsaktivitäten in den Bereichen Bildung, Kreativität und Kultur, Gesundheit, Integration, Inklusion, Umwelt- und Naturschutz). Mehr dazu im Video:

 

 

Teilnahmevoraussetzungen

Um am ESK teilzunehmen:

  • musst du während der Projektzeit zwischen 18 und 30 Jahren alt sein (eine Registrierung ist ab 17 Jahren  möglich);
  • musst du die Staatsangehörigkeit eines EU-Landes oder eines der folgenden Länder besitzen oder dich rechtmäßig in der EU oder einem der folgenden Länder aufhalten: Island, Liechtenstein, Norwegen, Türkei, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien;
  • ist es egal ob du berufstätig, arbeitssuchend oder gerade in einer schulischen oder beruflichen Ausbildung bist – das Europäische Solidaritätskorps steht allen jungen Menschen offen.
  • musst du bei einigen Projekten je nach Art und Finanzierung zusätzliche Voraussetzungen in Bezug auf Alter, Wohnsitz oder Staatsangehörigkeit beachten.

 

Anmeldung und Auswahlverfahren

Registriere dich zur Teilnahme am ESK in der Datenbank auf dem Europäischen Jugendportal. Dort kannst du ein persönliches Bewerbungsprofil anlegen, deine gewünschten Einsatzzeiträume angeben und vermerken, in welchen Bereichen du  den Freiwilligendienst absolvieren möchtest.
Akkreditierte Organisationen suchen unter den registrierten jungen Menschen potentielle Kandidat(inn)en aus und kontaktieren diese mit einem konkreten Angebot für eine Freiwilligentätigkeit. Wenn du eine Anfrage von einer Organisation erhalten hast, kannst du ihr selbst entscheiden, ob du das Angebot annimmst oder nicht. Deine weiteren Chancen im ESK verringern sich durch eine Absage nicht.

Wichtig: Die Registrierung bedeutet nicht unbedingt, dass du auch einen ESK-Platz bekommen wirst. Es ist also sinnvoll, sich parallel auch für andere gesetzlich geregelte Freiwilligendienste zu bewerben.

Den Anmeldeprozess kannst du auch noch einmal in dem Video nachverfolgen.

 

 

Finanzierung und Leistungen

Das ESK wird unter anderem durch das EU-Programm ERASMUS+ sowie andere EU-Förderprogramme finanziert. Freiwillige erhalten für ihre Arbeit kein Gehalt. Bei den Freiwilligenprojekten werden in der Regel die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Taschengeld sowie Reisekosten und eine Versicherung übernommen. Eine Vorbereitung auf den ESK findet gesichert statt, wenn das Freiwilligenprojekt im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes abläuft. Wer an einem Freiwilligenprojekt im Rahmen des ESK teilgenommen hat, erhält neben dem Youthpass auch ein ESK-Zertifikat.

  • Was: Arbeit in einem gemeinnützigen Projekt im sozialen, ökologischen, kulturellen, sportlichen oder im Bildungsbereich.
  • Alter: 18 bis 26 Jahre
  • Voraussetzungen: AKeine Vorkenntnisse nötig, Grundkenntnisse der Landessprache sind hilfreich.
  • Dauer: 6 bis 24 Monate
  • Wo: weltweit
  • Kosten: Unterbringung, Reisekosten, Verpflegung, Sprachkurs, Versicherung, Taschengeld werden gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen, und Jugend (BMFSFJ). Zur Deckung der restlichen Kosten bittet die Trägerorganisation den Freiwilligen einen Spenderkreis aufzubauen.
  • Bewerbung: Direkt bei einer anerkannten Entsendeorganisation. Auf der Webseite vom BMFSFJ sind Adressen von Entsendeorganisationen zu finden.
  • Weitere Infos: www.bmfsfj.de oder www.rausvonzuhaus.de

Unser Tipp: Rechtzeitig kümmern! Eine anerkannte Entsendeorganisation in Mecklenburg-Vorpommern ist das DRK Schwerin.

  • Was: Gemeinnützige Tätigkeit mit folgenden Einsatzbereichen: Kultur, Ökologie, Soziales, Sport, Schule, Hochschule. Die Besonderheit des Deutsch-Französischen Freiwilligendienstes ist, dass das Programm sowohl Bestandteil des Internationalen Jugendfreiwilligendienstes als auch des Service Civique ist.
  • Alter: 18 bis 25 Jahre
  • Dauer: 12 Monate im Verein, 10 Monate an Schulen
  • Wo: Frankreich
  • Kosten: monatliches Taschengeld für Unterkunft und Verpflegung, Fortbildungsseminare, Fahrtkostenzuschuss zu den Seminaren.
  • Bewerbungsschluss: unterschiedlich je nach Verein und Art des Freiwilligendienstes (Beginn des Freiwilligendienstes im September).
  • Weitere Infos: www.dfjw.org/deutsch-franzoesischer-freiwilligendienst

Eurodesk Rostock

Eurodesk in Europa - Eurodesk in Deutschland - Eurodesk in Mecklenburg-Vorpommern!

Das EIZ Rostock ist euer Eurodesk-Partner in Mecklenburg-Vorpommern! Wir informieren junge Menschen über die verschiedenen Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen. Eurodesk ist ein europäisches Informationsnetzwerk mit Koordinierungsstellen in 34 Ländern und über 1.200 lokalen Servicestellen. In Deutschland gibt es rund 50 regionale Eurodesk-Stellen. Die Hauptzentrale ist Eurodesk Deutschland in Bonn. Diese pflegen und sammeln u.a. die Inhalte für die Website www.rausvonzuhaus.de. Da sich das deutsche und auch das europäische Netzwerk regelmäßig treffen, werden wichtige und relevante Informationen schnell ausgetauscht. Auch bei Fragen helfen sich die Eurodesk-Partner untereinander – zum Beispiel wenn es um Fragen zum Jugendschutz in einem anderen Land geht, wenn es um die Suche nach Partnern für ein europäisches Austausch-Projekt geht oder einfach nur um zu wissen, welche Weihnachtsbräuche oder Traditionen die anderen europäischen Länder haben.

Da Eurodesk-Deutschland vom Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend und von der EU-Kommission gefördert wird, ist der Service kostenlos, neutral und trägerübergreifend.

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