Die Europe-Direct-Informationszentren (EDIC) informieren europaweit Bürgerinnen und Bürger über die Europische Union. In Deutschland gibt es insgesamt 49 solcher Zentren. Das Flächenland MV hat sein EUROPE-DIRECT-Besucherzentrum in Rostock. 2018 gehen wir für den ländlichen Raum in MV jedoch neue Wege:

Flying Office

Das Flying Office ist ein mobiles Büro für Dienstleistungen im europäischen Informations- und Kommunikationsbereich. Es wird die Europathemen ins gesamte Land MV hineintragen.

Im ländlichen Raum werden unsere ständigen Ansprechpartner zu europabezogenen Themen Informationsveranstaltungen, Schulungen und Diskussionsrunden anbieten.

Unser Team kann flexibel und schnell auf Anfragen reagieren und zielgruppen- sowie regional-spezifische Angebote unterbreiten.

Ab 2018 ist das Flying Office in 6 weiteren Städten etabliert. Bei Anfragen können die Dienstleistungen auch in Ihrem Ort in MV angeboten werden.

Wissen Sie, wie viel Einfluss die Europäische Union in unserem täglichen Leben hat? Und ja, es gibt zahlreiche positve Beispiele dafür. Zuallererst nennen wir hier das jahrezehntelange friedliche Zusammenleben von 450 Mio. EU-Bürgerinnen und EU-Bürgern. Und es gibt weitere gute Gründe. Über diese und viele andere europapolitische Themen kommen wir gerne mit Ihnen ins Gespräch. Nutzen Sie dazu unser kostenfreies Angebot des mobilen Büros. Monatlich sind wir für Sie in MV unterwegs.

Wollen Sie wissen, welche Rechte Sie im europäischen Ausland haben? Oder wollen Sie sich über Finanzhilfen der EU für Ihre Organisation informieren? Wir beantworten Ihre Fragen gerne in Ihrer Stadt.

 

Das mobile EU Büro kommt in folgende Städten:

Städte Flying Office

Anklam

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Anklam – Eine Stadt mit reicher Geschichte

Die über zwölftausend Einwohner umfassende amtsfreie Hansestadt Anklam wurde im Jahre 1243 das erste Mal urkundlich erwähnt. Bereits 40 Jahre später wurde Anclim, wie der Ort früher hieß, zur Hansestadt erklärt und gelang besonders durch den Warenumschlag im städtischen Hafen und den Heringshandel zu großem Reichtum. Die direkte Anbindung zur Ostsee über den Küstenfluss Peene ermöglichte stets einen ertragreichen Austausch mit anderen Orten. Auch wenn diese Tage längst vorbei sind, schaffte es Anklam sich neu zu erfinden und zu mehr als nur einer Fußnote in der Geschichte zu werden. Viele Stadtverschönerungsprojekte, der Bau eines Freizeitzentrums, aktive Initiativen gegen Rechtsextremismus und die Schaffung von Freizeitaktivitäten für Jugendliche sorgten für einen massiven Zuzug und das erneute Aufblühen dieser schönen Stadt.

Otto Lilienthal

Wussten Sie, dass der weltbekannte deutsche Luftfahrtpionier, der als erster Mensch erfolgreiche Gleitflüge mit einem Flugzeug absolvierte, am 23. Mai 1848 in Anklam geboren wurde? Nur durch seine Vorarbeit gelang es den US-amerikanischen Brüder Wright, gesteuerte Flüge mit einem von einem Motor angetriebenen Flugzeug zu entwickeln.

Anklam – Tor zur Insel Usedom

Die amtsfreie Hansestadt Anklam ist ein bewohntes, lebendes, sich ständig weiterentwickelndes Museum mit Ausstellungsstücken aus allen Epochen seiner über 700 jährigen Geschichte. Bestaunen auch Sie Hallenkirchen aus dem 13. Jahrhundert, Stadtmauern, Pulver und Landwehrtürme aus einer Zeit, als man sich noch vor Raubrittern schützen musste und wunderschöne Giebelhäuser, die man nirgends sonst mehr finden kann. Oder genießen Sie die freie Zeit bei einem Einkaufbummel durch die Altstadt. Ein Besuch lohnt sich allemal und das nicht nur zum jährlichen internationalen Trabi-Treffen.

Mit der monatlichen Europaberatung des Flying Office geht Anklam seinen in die Zukunft gerichteten Weg weiter und bietet seinen Einwohnern ein weiteres attraktives Angebot.

Boizenburg

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Ein Blick in die Geschichte

Der Name „Boizenburg“ verweist auf eine Befestigung am nahe gelegenen Fluss Boize und ist spätestens seit dem Ende der slawischen Herrschaft im 12. Jahrhundert belegt. In den folgenden Jahrhunderten beherrschten Sachsen, Dänen und Mecklenburger die Stadt und die Umgegend. 1627 wurde Boizenburg durch die Einwirkung des 30-Jährigen Krieges stark zerstört. Der große Stadtbrand von 1709 sorgte wiederum für Verheerungen, doch aus den Trümmern wuchsen die noch heute erhaltenen Fachwerkhäuser und klassizistischen Putzbauten.

Im der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hinterließen die Herrschaft der Nationalsozialisten und der 2. Weltkrieg ihre Spuren. Im Zuge der deutschen Teilung wurde Boizenburg zur Grenzstadt im Sperrgebiet.

Mecklenburgs Perle an der Elbe

Nach der friedlichen Revolution 1989 und der Wiedervereinigung wurde der historische Ortskern mit Rathaus und Wallanlagen grundlegend saniert. Besonders das freistehende Fachwerk-Rathaus auf dem großzügig angelegten Markt ist einen Blick wert und für Spaziergänger ist der Stadtwall mit seinen mehr als 40 Brücken ein Muss.

Durch die Neugestaltung des Stadthafens im Rahmen des Hochwasserschutzes wurden zahlreiche Anlegemöglichkeiten für Sportboote und Fahrgastschiffe, sowie eine Hafenpromenade geschaffen.

In unmittelbarer Nähe des Boizenburger Hafens befindet sich ein einzigartiger „Platz der Begegnung“, der sogenannte Weidenschneck. Dieser wurde auf der grünen Wiese neben der Hafenmauer vor wenigen Jahren errichtet und ist ein im wahrsten Sinne des Wortes lebendiges Bauwerk. Die Fliesenstadt Boizenburg ist heute mit 10.600 Einwohnern die westlichste Stadt Mecklenburg-Vorpommerns und Teil der Metropolregion Hamburg.

Fliesenstadt Boizenburg

Die Stadt ist auch heute noch bekannter Produktionsort von Fliesen aller Art. Es existiert ein Fliesenmuseum und zahlreiche Fliesen schmücken das Straßenbild der reizvollen Altstadt. Das Boizenburger Fliesenmuseum ist das einzige Museum dieser Art in Deutschland. Über 2000 historische Fliesen aus der Zeit um 1880 bis 1925 werden auf 500 qm ausgestellt. Ein Schwerpunkt sind Fliesen aus der Jugendstilzeit.

Neustrelitz

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Neustrelitz – Stadt eines bunten Architekturensembles
Neustrelitz befindet sich im Landkreis der Mecklenburgischen Seenplatte und ist Heimat für über 20.000 Menschen. Durch seine zentrale Anbindung und visuelle Vielfalt überzeugt Neustrelitz immer wieder als eine Urlaubsdestination in Mecklenburg-Vorpommern.

Frühere Residenzstadt mecklenburgischer Herzöge
Das architektonische Stadtbild ist geprägt durch die Geschichte und Entstehung der Stadt Neustrelitz. Strelitz wurde als Haupt-und Residenzstadt im 18.Jhd. von Herzog Adolf Friedrich III. um sein Residenzschloss aufgebaut. Nach einem Brandanschlag und Plünderung jener Residenzschaft, baute der Fürst etwas weiter nördlich ein neue Residenz auf. Hier entstand im Laufe der Zeit das was man heute die Stadt Neustrelitz nennt. Um das neu errichtete Anwesen errichtete man neue Gebäude und so entstand der runde zentrale Marktplatz, von dem sternenförmig abgehend acht Ausfallstraßen abgehen und heute das Stadtbild prägen. Das Schloss wurde 1945 zerstört, der Marktplatz jedoch blieb erhalten.

Vielfältige Architektur
Der zentrale Marktplatz mit seinen nachts beleuchteten Wasserspielen ist das Herz der Stadt und bildet zusammen mit der anliegenden Stadtkirche und dem Rathaus das Barockensemble der Residenzstadt. Der opulente Schlossgarten überzeugt mit einer Architektur des 18. Und 19.Jhd. Besucher*innen. Sommerliches Markenzeichen sind Festspiele mit Freilicht-Operette und Schauspiel für die ganze Familie. Mit der Orangerie, Göteralle, Märchenbrunnen oder dem Hebetempel gibt es hier überall etwas zu entdecken.

Haben Sie es gewusst? Stadtblume Strelitzie
Neustrelitz hat eine eigene Stadtblume: die Strelitzie. Eine Staude dieser Blume gelangte in die herzogliche Orangerie und erblühte 1822 erstmals. Die Staude kam ursprünglich aus England und gelangte nach Neustrelitz, weil das die Heimat der englischen Königin Charlotte war.

Neben der ästhetischen, kulturellen und historischen Vielfalt des Ortes Neustrelitz, ergänzt das Stadtbild auch das die monatliche Europaberatung des Flying Office.

Parchim

Flying Office in Parchim

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Parchim, von Einwohnern liebevoll Pütt (Pfütze) genannt, ist eine Kreisstadt in Mecklenburg-Vorpommern, die das Stadtrecht im Jahr 1225 erhielt. Der Name geht auf das wenig schmeichelhafte Parch zurück, dass so viel wie Räude bedeutet. Da Parchim nur 40 km von der Landeshauptstadt Schwerin entfernt liegt, eignet es sich perfekt, um dem städtischen Trubel zu entkommen und das charmante Kleinstadtflair zu genießen.

Ein Blick auf die Stadt

In Parchim hat man die Möglichkeit Geschichte zu atmen. Hier reiht sich Fachwerkhaus an Fachwerkhaus und bilden so den historischen Stadtkern. Denkmäler, Museen, das Zinnhaus und Teile der mittelalterlichen Stadtbefestigung laden zum Entdecken ein. Einen grandiosen Ausblick kann man vom Turm der gotischen St. Georgen Kirche genießen, mit deren Bau man im 13. Jahrhundert begann.

 

Freunde der Stadt

Parchim unterhält Städtepartnerschaften zu Neumünster in Deutschland, Rubene in Lettland, Peer in Belgien und Saint-Dizier in Frankreich.

Miteinander in Europa

Die über 17.964 Einwohner umfassende Kreisstadt Parchim ist ein gutes Beispiel für das positive Zusammenspiel von Europäischer Union und deutschen Gemeinden. So wird das in Parchim ansässige internationale Jugendcamp von dem EU-Programm Erasmus gefördert und ermöglicht es damit jungen Menschen aus ganz Europa zusammenzukommen, sich kennen und verstehen zu lernen. Darüber hinaus arbeitet die Stadt mit der Europäischen Union zusammen, um Natur- und gesundheitsgebundenen Tourismus sowie Kultur- und Städtetourismus zu verknüpfen. Mauern werden damit abgebaut und Verbindungen über Stadt- und Kreisgrenzen hinaus errichtet.

Das Stadt Parchim unterstützt die monatlichen Europaberatungen des Flying Office. Die Verwaltung, Vereine und Verbände wie auch die Einwohner sind neuen Ideen und Projekten aufgeschlossen gegenüber und zeigen damit ihren europäischen Weitblick.

Stralsund

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Wir blicken in den Nordosten Deutschlands und finden im südlichen Ostseeraum die viertgrößte- und am dichtesten besiedelte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns. Das über zwei Brücken mit Rügen verbundene Stralsund wird inzwischen von über 59.000 Einwohnern als Heimat bezeichnet. Wie alle anderen Hansestädte auch, gelangte Stralsund im Mittelalter durch den regen internationalen Handel zu Wohlstand.

 

Eine Perle der Ostsee

Stralsund wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt, was bei über 800 Denkmalgeschützten, historisch wertvollen Häusern nicht verwundern sollte. Wagen auch Sie den Sprung in die Vergangenheit und erleben über 700 Jahre glorreiche Hansezeit in der aufwendig sanierten Altstadt. In der Mönchstraße sind einige der bedeutendsten original erhaltenen Bürgerhäuser Norddeutschlands zu betrachten, die eine Ahnung auf die mittelalterliche Prachtentfaltung dieser Tage gewähren. Stralsund ist aus diesem Grund, der wunderschönen Teich- und Grünanlagen sowie der mannigfaltigen Angebote für Touristen eine wahre Perle der Ostsee.

Die nördlichen Meere

Das im Jahr 2010 als bestes europäisches Museum ausgezeichnete Ozeaneum bietet dem Besucher auf über 8.700 m² Ausstellungsfläche einen Einblick in die Welt der nördlichen Meere. Um den Gesamteindruck der historischen Altstadt nicht zu gefährden, musste sich das Ozeaneum architektonisch an den anderen Hafengebäuden orientieren.

Bis heute kann sich dieses Naturkundemuseum als eines der wenigen Deutschlands aufgrund der hohen Besucherzahlen, finanziell selbst tragen.

 Schon gewusst?

In der Hansestadt Stralsund eröffnete 1879 Leonhard Tietz den ersten Laden der späteren Galeria Kaufhofkette und heißt Sie herzlich willkommen.

Das Flying Office wird mit seinem monatlichen Angebot durch die Stadt Stralsund unterstützt. So findet die Europaberatung im Stralsunder Rathaus in der Kleinen Ratsstube statt.

Wismar

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Die sechstgrößte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern heißt Wismar. Noch heute kann man anhand der vielen gotischen Bauten den einstigen Reichtum der Hansestadt erkennen. Wismar steht nicht nur als Weltkulturerbe unter dem besonderen Schutz der UNESCO, sondern hat auch einen der größten Marktplätze Norddeutschlands und machte sich einen Namen bei der Bekämpfung der Piraterie. Als man mit Gesandten aus Lübeck und Rostock im Jahr 1259 einen Schutzvertrag unterzeichnete, begann für Wismar die Hansezeit. Als ein wichtiges Mitglied dieser Gruppe mehrte die Stadt ihren Reichtum und Einfluss, bis sie im 18. Jahrhundert ihre endgültige Ausdehnung erreichte. Obwohl Wismar erst 789 Jahre alt ist, siedeln Menschen in diesem Gebiet bereits seit Jahrtausenden. Dieser Ort stellt damit einen wichtigen Teil unserer mecklenburgischen Vergangenheit dar.

Durch Einheit zur Vielfalt

Wie viele andere Hansestädte auch, arbeitet die Stadt Wismar eng mit der Europäischen Union zusammen. Gemeinsam versucht man die historischen Häfen neu zu beleben und damit zu erhalten. Touristische und wirtschaftliche Strukturen werden ausgebaut, um die südliche Ostsee attraktiver, auch für kleinere Kreuzfahrtschiffe, zu gestalten. So werden Hunderte Arbeitsplätze geschaffen und ein Stück Geschichte für die Nachwelt erhalten.

Maritimes Flair

Stolz präsentiert sich die über 700 jährige Geschichte der Hansestadt Wismar dem neugierigen Besucher. Wollten Sie schon immer in einem 658 Jahre alten Gebäude die Norddeutsche Küche genießen? Die in der ganzen Stadt verteilten Schwedenköpfe zählen? Sich in den heißen Tagen ein wenig Abkühlung im Seebad Wendorf verschaffen? Das alles und noch viel mehr können Sie in der Hansestadt Wismar erleben. Mit ein wenig Glück und der Hilfe der freundlichen Einwohner finden Sie vielleicht sogar das Gebäude, in dem 1881 Rudolph Karstadt seine Warenhauskette gründete.

Traditionen leben

Ein jährliches Spektakel, welches Sie als Besucher der wunderschönen Ostseestadt auf keinen Fall verpassen sollten, ist das Schwedenfest. Wismar war von den Schweden bis 1803 besetzt. Wer zum Schwedenfest Wismar besucht erlebt die in gelb und blau eingetauchte Stadt mit altertümlichen Kostümen.

Das EDIC-MV wird gefördert durch:

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