Ukrainian Flag is raised at the EP building in Strasbourg

Krieg an Europas Grenzen

Über einen Monat ist es her, dass Russland die Ukraine in einen Krieg verwickelt hat. Nach über 30 Tagen kommen immer mehr Kriegsverbrechen zum Vorschein. Das menschliche Elend und die zerstörenden Auswirkungen des Krieges sind sichtbar. Besonders die vielen Flüchtlinge sind traumatisiert und brauchen Hilfe. Viele NATO-Verbündete, darunter auch Deutschland, haben der Ukraine Waffenlieferungen zugesagt.

Hilfe der EU für die Ukraine

Die EU als Gemeinschaft 27 Mitgliedsländer geht mit verschiedenen Sanktionen gegen Russland vor. Und sie unterstützt die Ukraine mit großen Hilfslieferungen. Vor wenigen Tagen wurde eine weitere umfangreiche Hilfe auf den Weg gebracht. Diese umfasst 21 Krankenwagen, 11 Feuerwehrautos und 16 Rettungsfahrzeuge sowie 23 Lastwagen mit Hilfsgütern, die sich derzeit auf dem Weg zum EU-Katastrophenschutzzentrum in Rumänien befinden. Von dort aus werden die Güter weiterverteilt. „Jeden Tag werden wir Zeugen der außerordentlichen Solidarität der europäischen Länder bei der Unterstützung der Ukraine“, sagte Janez Lenarčič, EU-Kommissar für Krisenmanagement in Brüssel. „Die Europäische Union arbeitet rund um die Uhr, um Nothilfelieferungen aus ganz Europa an die Ukraine und ihre Nachbarländer, die wegen des Flüchtlingsstroms unter Druck stehen, zu koordinieren.“

EU-Katastrophenschutzmechanismus

Zu der nun bereitgestellten Nothilfe gehören Medikamente, Ausrüstung für Notunterkünfte und Nahrungsmittel. Der Hilfskonvoi, der die 49 Tonnen Hilfsgüter transportiert, wird von Frankreich über den EU-Katastrophenschutzmechanismus zur Verfügung gestellt. Über diesen haben neben Frankreich auch alle anderen EU-Länder sowie Norwegen und die Türkei der Ukraine Hilfe angeboten. Es ist die größte jemals im Rahmen dieses Mechanismus durchgeführte Aktion.

EU-Länder unterstützen Flüchtlinge

Um auch jenen Geflüchteten aus der Ukraine zu helfen, die dringend eine spezialisierte medizinische Versorgung benötigen (z.B. chronisch Kranke), koordiniert die EU über den Katastrophenschutzmechanismus zudem medizinische Evakuierungsmaßnahmen. Dabei werden geflüchtete Patientinnen und Patienten in Krankenhäuser überführt, in denen sie eine ihrem Zustand angemessene Behandlung erhalten können. Acht Personen wurden bereits von Polen nach Deutschland, Irland, Italien und Norwegen transportiert. Viele weitere medizinische Evakuierungen sind im Gange.

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Bildquelle: European Union, 2022

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