Souveräne europäische Energie – Welchen Preis sind wir bereit zu zahlen?

Wann

24/04/2024    
18:00 - 19:30

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Haus Europa Rostock
Mühlenstraße 9, Rostock, Mecklenburg-Vorpommern, 18055, Mecklenburg

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In Brüssel (eigentlich) nichts Neues

Nicht erst seit Februar 2022 macht man sich in der Europäischen Union (EU) Gedanken über die Sicherheit der Versorgung mit Strom und Wärme. Im Winter soll es warm sein, im Sommer möglichst kühl. Unser Lebensstandard frisst Energie und diese soll zu möglichst erschwinglichen Preisen zur Verfügung stehen. Doch wo kommt diese Energie eigentlich her, und wie viel sind wir bereit zu zahlen? Die Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine legten die Energieabhängigkeit Europas von kostengünstigen Importen fossiler Brennstoffe, vor allem aus Russland, schonungslos offen. Es wurde einmal mehr deutlich, dass die EU Alternativen braucht, um die eigene Energieversorgung sicherzustellen. Im Rahmen von  RePowerEU konnte seither die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen aus Russland deutlich verringert werden. Ebenso griffen Energiesparmaßnahmen sowie der Gaspreisdeckel. Auch die Nutzung erneuerbarer Energien konnte verdoppelt werden und ist auf dem Weg zur Klimaneutralität in Europa ein wichtiger Schritt.

M-V: Vorreiter beim Ökostrom

Mecklenburg- Vorpommern gehört zu den Top Drei bei der Produktion von Ökostrom im Bundesvergleich. Wir sind sogar in der Lage, mehr Ökostrom zu produzieren als zur Deckung unseres eigenen Bedarfs nötig ist. Dennoch zahlen Endverbraucher hier im Bundesdurchschnitt die teuersten Preise für die Grundversorgung. Doch der größte Teil des Energieverbrauchs in unserem Bundesland liegt im Kraftstoffverbrauch und in der Wärmeerzeugung. Hier ist der Anteil erneuerbarer Energien deutlich geringer. Gasimporte aus Russland über die Nord Stream Pipelines standen ebenso in der Kritik, wie auch aktuell die Nutzung von Flüssiggas (LNG) als Übergangslösung.

Bleibt also nur der Ausbau eigener Energiequellen? Welchen Preis sind wir bereit zu zahlen für unabhängige und saubere Energie?

 

Kosten-Nutzen – Diskutieren Sie mit unseren Expert*innen

Sind die Kosten noch zu stemmen, und wäre in Deutschland eine Verlängerung der Atomenergie vielleicht sinnvoller gewesen als die Investition in neue LNG-Terminals oder Gaskraftwerke als Übergangslösung? Haben Sie sich auch schon gefragt, wie die Strompreise eigentlich entstehen? Lassen Sie uns diese Fragen und noch viele mehr gemeinsam mit unseren Expert*innen aus Wissenschaft und Wirtschaft erörtern. Besuchen Sie uns im Haus Europa zu einem weiteren spannenden Themenabend im Rahmen unserer 12 Sterne Reihe. Gemeinsam möchten wir die Hintergründe der Energie- und Klimapolitik beleuchten und über die aktuelle Situation diskutieren.

 

Wir bitten um vorherige Anmeldung, telefonisch oder über unsere Webseite, und weisen darauf hin, dass die Veranstaltung nur bei einer Mindestteilnehmerzahl von sieben Personen stattfinden kann.

»»» Gut zu wissen: Mecklenburg-Vorpommern erließ 2016 als erstes Bundesland ein Beteiligungsgesetz für kommunale Windparkbeteiligungen. Dies besagt, dass allen Bürger*innen, die in einem Umkreis von fünf Kilometern um ein Windobjekt leben, eine mindestens 20%ige Anlagemöglichkeit angeboten werden muss.

 

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