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Datum/Zeit
Date(s) - 22/01/2018
18:30 - 20:00

Veranstaltungsort
Haus Europa Rostock

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Als am 22. Januar 1963 Charles de Gaulle und Konrad Adenauer jeweils ihre Unterschriften unter den Élysée-Vertrag setzten, beendeten sie eine Feindschaft zwischen zwei Nationen. Diese hatte die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts tiefgreifend geprägt. Nach zwei gegeneinander geführten Weltkriegen war die Ablehnung der französischen und deutschen Bevölkerung tief verwurzelt.

Der Élysée-Vertrag legte den Grundstein für eine beispiellose Entwicklung zwischen zwei Ländern: aus einer Erbfeindschaft entwickelte sich eine Erbfreundschaft. So folgte dem Élysée-Vertrag am 5. Juli 1963 das Gründungsabkommen für das Deutsch-Französische Jugendwerk. Das Jugendwerk ermöglicht seitdem jedes Jahr Treffen zwischen französischen und deutschen Jugendlichen. Seit seiner Gründung habe das DFJW rund 8,4 Millionen jungen Deutschen und Franzosen die Teilnahme an rund 320.000 Austauschprogrammen ermöglicht. Darüber hinaus entstanden in der Folgezeit zahlreiche Städtepartnerschaften sowie Partnerschaften zwischen Schulen und Vereinen. Rostock beispielsweise pflegt seit 1964 eine Städtegemeinschaft mit Dünkirchen undmit dem Institut franco-allemand hat Rostock ein Kulturinstitut das das reiche Kulturgut beider Nationen belebt, pflegt und natürlich verbindet.

Lassen Sie uns gemeinsam die geschichtliche Entwicklung der Beziehung zwischen Deutschland und Frankreich betrachten und überlegen, was in der Zukunft noch von ihnen zu erwarten ist!

Unsere Gäste:

Micheline Bouchez, Leiterin Institut franco-allemand de Rostock

Thema: Deutschland aus Sicht einer Französin / Was hat sich im kulturellen Gedächtnis der Deutschen verändert / Von Erbfeinden zu Erbfreunden? / Ist kultureller Austausch (Jugendaustausch usw.) der einzige Weg zur Versöhnung (Modell?) / Wie hat die EU dazu beigetragen, das Verhältnis zu verbessern? / Wie werden sich die Beziehungen entwickeln?

 

Robin Miska, Stellvertretende Vorsitzender des deutsch-französischen Jugendausschusses

Thema: Frankreich aus Sicht eines Deutschen / Was hat sich im kulturellen Gedächtnis der Franzosen verändert / von Erbfeinden zu Erbfreunden? / Ist kultureller Austausch (Jugendaustausch usw.) der einzige Weg zur Versöhnung (Modell?) / Wie hat die EU dazu beigetragen, das Verhältnis zu verbessern? / Wie werden sich die Beziehungen entwickeln?

Moderation:

Joris Lehnert, M.A. ,Wissenschaftlicher Mitarbeiter für französische Sprache und Kultur an der Universität Rostock

 

Der Eintritt ist für alle Interessierten frei!

Bitte melden sie sich zur Veranstaltung an.

 

 

Anmeldung

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