Bilder der Woche

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Model European Union - Mainz 2010

 

„Junge Europäer/in des Jahres“ gesucht!

Der/die Preisträger/in wird von einer Jury ermittelt, der Persönlichkeiten aus dem Europäischen Jugendparlament, dem Europäischen Parlament, der Europäischen Kommission und der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa angehören.

Einsendeschluss: 30. September 2010

FIFA WM 2010: Fußball ist eine Weltsprache

Präsident der EU-Kommission, José Manuel Barroso

 

Zum Auftakt der Fußballweltmeisterschaft 2010 hat die EU-Kommission dem ganzen Kontinent und besonders Südafrika viel Erfolg gewünscht. EU-Kommissionspräsident José Manuel sagte, er sei sich sicher, das Land werde aus der WM gestärkt hervor gehen. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt die EU-Kommission mit 17,5 Millionen Euro ein Jugendprojekt in Südafrika. Benachteiligte Jugendliche sollen über den Sport gewonnen, ermutigt und in das Gemeinschaftsleben eingebunden werden. Das Programm „Football for Development“ wird mindestens noch zwei Jahre nach der WM weitergehen. „Fußball ist mehr als nur ein Sport. Er ist eine Weltsprache, eine Sprache, die Menschen aus unterscheidlichen Kulturen verbindet“, betonte Barroso. Weitere Informationen finden Sie hier.

Fotowettbewerb

“CL!CK About It” weltweiter Fotowettbewerb zum Thema "Veränderung der Erde"

 

Voller Mutterschutz auch für Selbstständige

neue Rechte für Selbstständige Frauen

 

Selbstständige Frauen und Partnerinnen von Selbstständigen erhalten das Recht auf mindestens 14 Wochen Mutterschutzurlaub. Damit haben Millionen Frauen Anrecht auf besseren sozialen Schutz. Ihnen steht damit der gleiche rechtliche Schutz zu, wie anderen erwerbstätigen Frauen auch. Die EU-Mitgliedstaaten einigten sich auf die Gesetzesinitiative der Kommission, der das Europäische Parlament am 18. Mai zugestimmt hatte. "Dies ist eine deutliche Verbesserung der Rechte der Selbstständigen und ihrer Partnerinnen und wird mehr Frauen zum Schritt in die Selbstständigkeit ermutigen", erklärte Vizekommissionspräsidentin Viviane Reding, zuständig für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft.

Jede selbstständig arbeitende Frau, Ehe- oder Lebenspartnerin eines selbstständig Erwerbstätigen erhält damit Anspruch auf ausreichende Mutterschutzleistungen, um ihre Erwerbstätigkeit für mindestens 14 Wochen unterbrechen zu können. Ob der Mutterschaftsurlaub und die Mitgliedschaft in sozialen Versicherungssystemen auf verpflichtender oder freiwilliger Basis erfolgt, bleibt Sache der Mitgliedstaaten. Bislang sind nur 30 Prozent der Selbstständigen in Europa Frauen, die neue Richtlinie soll dies ändern. Mit ihr modernisiert die EU das seit 1986 bestehende Gesetz zum Sozialschutz für selbstständig Erwerbstätige.

Der Ministerrat wird die Richtlinie voraussichtlich am 24. Juni formal annehmen. Die Mitgliedstaaten haben dann zwei Jahre Zeit, die neuen Vorschriften in nationales Recht umzusetzen und erhalten im Bedarfsfall noch eine zweijährige Verlängerungsfrist. Weitere Informationen finden Sie hier.

46 Millionen Euro Nahrungsmittelhilfe für den Sudan

wichtige Nahrungsmittelhilfe für den Sudan

 

Für die Bevölkerung in Darfur und im Süden des Sudans stellt die EU-Kommission zusammen mit dem Welternährungsprogramm (Word Food Programme - WFP) eine sofortige Nahrungsmittelhilfe in Höhe von 46 Millionen Euro bereit. Die Soforthilfe soll die von Mangelernährung bedrohten Frauen und Kinder, Vertriebenen und die Bevölkerung in dürregefährdeten Gebieten retten. In Darfur sind Millionen Menschen weiterhin auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen, da ständig wiederaufflammende Kämpfe den wirtschaftlichen Aufschwung und die Entwicklung der Region bedrohen. EU-Kommissarin Georgieva, zuständig für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion, erklärte: "Der humanitäre Bedarf in Sudan hat dramatisch zugenommen, so dass die Bereitstellung zusätzlicher Mittel lebensnotwendig ist. Ich bin äußerst besorgt über die Lage der Zivilbevölkerung, die zu den Hauptleidtragenden der jüngsten Auseinandersetzungen in einigen Gebieten von Süd-Darfur, insbesondere in Jebel Marra, und in Teilen von West-Darfur gehört. Tausende Menschen wurden vertrieben und benötigen dringend unsere Hilfe. Äußerst beunruhigend ist dabei die Tatsache, dass den humanitären Organisationen der Zugang zu ihnen verwehrt wird."

Die Bereitstellung von 46 Millionen Euro den EU-Dienst für humanitäre Hilfe ECHO erfolgt im Rahmen des Globalplans 2010 für Sudan, der mit insgesamt 114 Millionen Euro ausgestattet ist. Die Hilfeleistungen für Millionen Menschen (Vertriebene, die Bevölkerung vor Ort und Nomaden) stellen die humanitäre Gemeinschaft vor gewaltige Herausforderungen. Da sich die Sicherheitslage in der Region dramatisch verschlechtert hat, ist auch der Zugang zu der notleidenden Bevölkerung für die humanitären Helfer mit immer größeren Gefahren verbunden. Weitere Informationen finden Sie hier.